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Gesund schlafen

 

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Warum
gesund Schlafen 
so wichtig ist!

Wie schön das ist:
am Abend müde sein und schlafen
dürfen und von gar nichts wissen!
Und alle Sorgen sind wie Zwerge klein.
Erich Kästner, Dr. Erich Kästners lyrische Hausapotheke

Der Schlaf ist die wichtigste Regenerationsphase unseres Körpers!

Deshalb sollten wir unserem Schlafzimmer, dem Bettsystem, dem Raumklima und der Raumharmonie größere Aufmerksamkeit schenken als wir es in der Regel tun.
Der Schlafplatz und der perfekte Schlaf ist ein sehr komplexes Thema und schließlich kein Zufall sondern das Ergebnis des Zusammenspiels vieler Komponenten. 

Schlafstörungen haben vielerlei Ursachen. Sie werden häufig zu wenig ernst genommen und beeinträchtigen teilweise sehr stark die Lebensqualität. 
Schlaf ist kein untätiges Ausruhen, sondern in den Traumphasen ist das Gehirn oft aktiver als im Wachzustand. Unser Körper erfüllt beim Schlafen lebenswichtige Aufgaben: er regeneriert sich, verarbeitet Erlebtes und speichert Erlerntes. 
Die Gründe für Schlafstörungen können vielfältig sein: körperliche Ursachen, Einflüsse von außen (Lärm, ..), Probleme, Stress,...
Deshalb ist es empfehlenswert, seine Lebensgewohnheiten genauer zu betrachten, erforderliche Änderungen durchführen und sich auch mit Schlafhygiene auseinander
zu setzen. Schlafstörungen können jedoch auch gesundheitliche Ursachen haben, was die Abklärung durch einen Arzt bedarf. 

 

Y   DER SCHLAF

Beim menschlichen Gehirn – besonders ausgeprägt beim kindlichen Gehirn – besteht die Hauptaufgabe darin, neue Verbindungen zwischen Gehirnzellen oder Neuronen herzustellen, wie ein großer Schaltkreis: jedes Mal, wenn ein Lernvorgang stattfindet, wird ein neuer Draht gelegt und ein Teil des Schaltkreises mit einem anderen verknüpft. Der Hauptanteil davon findet während des Schlafes statt.
Ohne Schlaf würde es dem Gehirn schwer fallen, alle tagsüber gesammelten Informationen sinnvoll zu verarbeiten und langfristig zu speichern. Im Wachzustand fehlt oft die Zeit dazu, die gesammelten Eindrücke sinnvoll zu erfassen.
Das schlafende Gehirn lässt unseren Tag nochmals Revue passieren, tagsüber verknüpfe Assoziationen werden gefestigt – ein Lernprozess findet statt. Auch wurde herausgefunden, dass Schlaf Geistesblitze verstärkt. 

Fazit: Was man quantitativ an Wachzeit einbüßt, wird durch die Qualität der aktiven Stunden aufgewogen. 

Aber nicht nur der Hauptschlaf in der Nacht sondern auch kurze Nickerchen am Tag fördern Konzentration und Gelassenheit.
In der Nacht durchlaufen wir in regelmäßigen Abständen 5 Phasen:
Phase 1 und 2 gelten als Leichtschlafphase, 4 und 5 als Tiefschlafphase. Hinzu kommt die sogenannte REM-Phase, in der unser Muskeltonus maximal reduziert wird. 
Deshalb ist erholsamer Schlaf für alle – ob Baby oder Erwachsener - wichtig für ein funktionierendes Gedächtnis. 

 

SCHLAFMANGEL
Schläft man zuwenig, bewirkt dies nicht nur schlechte Laune und Stress. Chronischer Schlafmangel kann laut US-Forschern das Risiko von Herzerkrankungen erhöhen.
Schon ein über fünf Nächte angesammeltes Schlafdefizit belastet das Herz. Bei einer Studie zeigten alle Teilnehmer, die zu wenig geschlafen haben, einen schnelleren Herzschlag und geringere Schwankungen bei der Herzfrequenz, was ein Hinweis auf mögliche Herzprobleme ist.

 

 

J  schlafhygiene 

Unter Schlafhygiene werden Verhaltensweisen verstanden, die einen gesunden Schlaf fördern oder ermöglichen. 

  1. Im Bett sind nur Schlaf und Sex erlaubt. Wer nicht schlafen kann, sollte aufstehen und außerhalb des Schlafzimmers eine subjektiv sinnvolle Tätigkeit ausüben, die ihm am nächsten Morgen zu sagen erlaubt, dass er die Nacht gut überstanden hat. Damit wird der Druck, einschlafen oder durchschlafen zu müssen, genommen. Deshalb, erst dann ins Bett gehen, wenn man müde ist. Nicht vorher, nicht nachher.
  2. Probleme werden nicht im Bett gelöst und Ängste verschwinden dort ebenso wenig. Ängste als auch Probleme soll man sich  untertags und nicht im Bett stellen.
  3. Manche Leute brauchen eine entsprechende Schlafumgebung: Ruhe, Dunkelheit, einen gewissen Rhythmus oder Schlafrituale vor dem Schlafengehen.
  4. Alkohol: Ein Schlaftrunk kann wohl die Einschlafphase verkürzen, senkt aber die Hirnaktivität herab. Nun ist Schlaf nicht der Zustand einer herabgesetzten, sondern der einer anderen Hirnaktivität. Auf Alkohol vor dem Schlafengehen ist bei Schlafproblemen also zu verzichten.
  5. Nikotin: Nicht nur, dass die Sauerstoffsättigung des Blutes von Rauchern vermindert ist, sondern auch Entzugserscheinungen während der Nacht wirken negativ auf Schlafqualität und Schlafdauer. Nachdem die Entzugserscheinungen nach Nikotinkarenz überwunden wurden, schlafen auch Ex-Raucher wieder besser.
  6. Koffein: Eine Tasse Kaffee vor dem Schlaf kann die Schlafqualität v.a. im Alter durchaus fördern. Ansonsten ist auf koffeinhaltige Getränke aufgrund deren stimulierenden Effekts zumindest probeweise für ausreichend lange Zeit zu verzichten.
  7. Abendliches Essen: Die Hauptmahlzeiten sollen auf den Morgen oder den Mittag verlegt werden. Eine Hungerphase von 12 Stunden täglich ist der Gesundheit dienlich. Allerdings kann eine kleine Mahlzeit vor dem Schlafen ein störendes Hungergefühl verhindern. 
  8. Abendliche Trinkmenge: Wessen Nachtschlaf durch einen entsprechenden Harndrang gestört wird, sollte eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr auf die erste Tageshälfte verlegen.
  9. Der Mittagsschlaf oder andere "Nickerchen" untertags sind erlaubt, wenn der Nachtschlaf ungestört ist. 
  10. Das Einschlafen vor dem Fernseher oder auf der Couch sollte vermieden werden. Wer müde ist, gehört ins Bett.
  11. Kälte: Im Schlafzimmer ist eine Temperatur von 14-18° Celsius anzustreben. 
  12. Schichtarbeit und andere Umstellungen beeinträchtigten den Schlafrhythmus 
    (Quelle: de.wikipedia.org)

ã   SCHLAFSYSTEM
Die Höhe des Bettes sollte etwa Sitzhöhe sein, damit man morgens beim Aufstehen den Kreislauf nicht schon unnötigerweise belastet.
Die ideale Schlafrichtung ist Nord-Sü
d (d. h. der Kopf im Norden): Vermehrung der roten Blutkörperchen.

Ein optimales Schlafsystem bietet:

  • körpergerechte Anpassung
  • minimale Oberflächenspannung und somit unterstützend für Durchblutung und Lymphfluss
  • atmungsaktiv und leicht zu reinigen
  • staubmilbenfeindlich und antiallergisch

Optimale Lage der Halswirbelsäule durch ein individuell angepasstes Kissen oder Nackenstütze.

Es bedarf Geduld und einiger Versuche für das persönlich passende Kissen, damit die empfindliche Hals- und Schultermuskulatur richtig gelagert wird.

Hat man die optimale Lagerung der Halswirbelsäule gefunden, können sich Verspannungen und Beschwerden während der Nachtruhe verringern; Regeneration und Entspannung ist möglich.

 

[   STÖRUNGSFREIER SCHLAFPLATZ
Für einen erholsamen Schlaf ist natürlich auch ein störungsfreier Bereich relevant. Die sogenannten „Wasseradern“ oder  „Verwerfungen“ und technische Felder können die Schlafqualität reduzieren oder erheblich stören – bei Babys und Kindern auch die Lernfähigkeit und Entwicklung beeinflussen. 
Außer Acht dürfen heutzutage die technischen Felder („Elektrosmog“) nicht bleiben. Diese verursachen ca. 80 % der Belastungen. Elektrosensible Menschen reagieren mit körperlichen Symptomen auf elektrische und magnetische Felder und elektromagnetische Wellen. Besonders betroffen sind Menschen, deren Organismus durch andere Belastungen (z. B.:
labiles Immunsystem, Bakterien, Viren, toxische Belastungen,…) geschwächt ist.

Wichtig: Verzicht auf DECT-Schnurlostelefone, W-Lan-Verbindungen. Radiowecker nicht in Kopfnähe!

(  Unser Service
Wie man an diesem kurzen Querschnitt erkennen kann, besteht ein guter Schlafplatz aus vielerlei Elementen. 
Unsere kompetenten Partner - Ärzte, Therapeuten, Masseure, Innenraumanalytiker, Feng Shui-Berater, etc. - informieren Sie gerne über die Teilbereiche.
www.schlafraum.symbiose.at
Und Probeliegen können Sie ganz unverbindlich bei SYMBIOSE!

Regeneration und Schlaf sind für den ganzen Menschen,
was das Aufziehen für die Uhr
.
(Arthur Schopenhauer)


Newsletter September 2010

Elektrostatische Aufladung in unserem Wohnumfeld
Kunststoffe, Kunstharzlacke und alle Synthetics im Textilbereich erzeugen elektrostatische Aufladung.
Öko-Test hat kürzlich z. B. Laminatfußböden getestet und festgestellt, dass sich die untersuchten Paneele bis zu 10.000 Volt aufluden. Die Schwedische TCO-Norm gibt einen Grenzwert von 500 Volt für Bildschirmarbeit vor.
 

Fachleute haben z. B. in Kinderzimmern, die mit kunststoffbeschichteten Möbeln eingerichtet und mit Kunstböden und synth. Vorhängen bestückt sind, Spannungen bis 60.000 Volt gemessen.

Erwähnt sei auch, dass die sog. „Allergikerbettwäsche“, die zu 100 % aus Kunstfasern besteht und teilweise zusätzlich silikonisiert wird, elektrostatische Spannungsfelder erzeugt, die den Staub geradezu wie ein Magnet (Bildschirmeffekt) anziehen.
 

Sind diese Spannungen für den menschlichen Organismus ohne Folgen? - fragt sich  der Autor des Artikels.

Quelle: medi.um 4/09. Franz Köck, Hallein

Kuscheldecken für Naturliebhaber
ÖKO-Test hat die mittlerweile im Handel weit verbreiteten Decken mit Polyesterfüllung untersucht. Gleich vorweg haben alle 19 getesteten Polyesterdecken einen Punkt abgezogen bekommen, weil ihre Herstellung und Entsorgung die Umwelt belastet. Nur eine einzige Decke war schadstofffrei und erhielt das Testurteil "Gut". In den anderen wurde ein ganzer Cocktail von Schadstoffen nachgewiesen.
Bettdecken aus Naturfasern haben gegenüber den weit verbreiteten Polyesterfüllungen nicht nur den Vorzug, dass sie saugfähig, hautfreundlich, nachwachsend und umweltfreundlich sind. Der Verzicht auf jeglichen Einsatz von Chemikalien schont die Gesundheit und den guten Schlaf. Bettdecken mit besonders dich gewebten Inlettgewebes sind auch für AllergikerInnen geeignet, da dieses von Hausstaubmilben offensichtlich nicht durchdrungen wird.
www.oekotest.de

STRETCHING für die Rückenmuskulatur
Körperdiagonale Muskeldehnung kann wesentlich dazu beitragen, Verspannungen und Blockaden im Körper zu lösen. Dadurch bleibt auch der Geist wach und lebendig. Machen Sie folgenden Test:

Legen Sie sich in Rückenlage, beide Arme zur Seite und stellen Sie das rechte Bein auf. Legen Sie nun das aufgestellte Bein über das ausgestreckte und blicken Sie zur andern Seite.
Erreicht das Knie den Boden, ohne dass die gegenüberliegende Schulter vom Boden abhebt, ist Ihre Muskulatur gut gedehnt. Falls nicht, machen Sie diese Übung so oft wie möglich und halten Sie die Position für 30 Sekunden pro Seite.


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